Montag, 30. April 2012

Die schönste Dusche Namibias

So, das waren also die roten Dünen des Namib Naukluft Parks, und wir können sagen, sie haben uns sehr und beeindruckt. Das Erlebnis kann man unserer Meinung aber nur haben, wenn man als Selbstfahrer früh und auch spät auf die beiden 4*4 Parkplätze fährt und somit den Massen entkommt, die sich zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr dort aufhalten. Erst dann kann man die Einsamkeit, Stille und Faszination dieser beeindruckenden Landschaft erleben und erliegen. 
Wir fahren weiter, kurzer Tankstop in Sesriem und anschließend beim ATM Geld abheben, was erst beim 6ten mal funktioniert hat. Wir hatten es eigentlich schon aufgegeben, aber getreu dem Motto "never give up" haben wir gewonnen. 
Dann wollten wir endlich mal wieder unseren Blog updaten. Wir haben auf ein nettes Internet Cafe gehofft mit kühlen Getränken und netter Bedienung, sind aber in einem von der Vormittagssonne bestrahlten Gewächshaus von 4m * 4m gelandet. Deshalb fielen auch unsere Fotos zu den letzten Posts etwas mager aus, da wir einfach nicht noch länger geschmort werden wollten. Wir haben sie nun in den Posts nachgeliefet.


                            Christoph im Gewächshaus


Die Fahrt nach Solitaire war dann kurz und wir haben uns zur Mittagszeit bei Moose McGregor mit einem Riesenstück Apfelstreuselkuchen gestärkt. 




The Moose









Echt surreal, Mitten in der Wüste ein Kaff von ca 5-7 Häusern, welches neben einem fotogenen Autofriedhof eine Bäckerei hat, die deutsches Brot, Brownies (nach neuseeländischem Rezept) und Apfelstreuselkuchen backt und vertreibt und davon auch noch existieren kann.












Wir haben dann noch ein Gruppe von wirklich Verrückten getroffen. Es sind ständig Radfahren in die Bäckerei eingefallen und haben Kuchen vertilgt. Von  einem US Radler aus Chikago und dem Leader des Rennens aus der Schweiz, haben wir erfahren das sie von Kairo nach Kapstadt unterwegs sind, das Ganze ca 4 Monate dauert und sie Kalorien in Form von Apfelkuchen zu sich nehmen müssen.



Etappe geschaft, Kuchen marsch.




Nach diesem Intermezzo sind wir zur Tsondab Valley Camp Site gefahren. Nach einer fast endlos wirkenden 18km Anfahrt, kommt man auf der Farm von Hans und Kristin Schreiber an. Die Anfahrt lohnt sich, denn man findet ein paradiesisches Fleckchen Erde vor, mit den schönsten Sanitäranlagen weit und breit. In den Felsen integrierte Duschen und Toiletten garantieren bei Benutzung freien unverbauten Blick auf die vorgelagerte Ebene und die dahinter liegenden Dünen. 




Dusche mit Aussicht


Am nächsten Morgen sind wir dann Richtung Swakopmund aufgebrochen, eine 250km Etappe durch recht staubige und vor Wahlvis Bay sehr eintönige Wüstenlandschaften der Namib.



Samstag, 28. April 2012

Sossusvlei

Heute steht eine lange Etappe auf Schotterpiste an, deshalb geht es direkt nach dem Frühstück los. Wir tanken noch schnell in Aus und kaufen Getränke ein. Der Laden wirkte auf den ersten Eindruck von Außen sehr winzig, drinnen gab es aber alles. Vom Keilriemen über Motoröl bis zu Lebensmittel gibt’s hier Alles. Wir haben dann auch Bier, Amarula, Savanna Dry und einen riesigen Sack Brennholz, fürs nächste Grillieren, erstanden.





Das ist mal ein richtiger Migro.


Dann sind wir los und nach kurzer Fahr links auf die D707 Richtung Norden abgebogen. Landschaftlich eine sehr schöne und abwechslungsreiche Alternative weshalb sie wohl häufiger als eine der schönsten Strassen Namibias bezeichnet wird.









Die beobachten unser Fahrt nach Norden


Ca 350km und viele Fotostops und diverse Dieselfilter - Überprüfungsstops, ab jetzt ignorieren wir die gelbe Leuchte im Armaturenbrett, später, erreichen wir Sesriem. Wir holen uns ein Permit für drei Tage und fahren zur Soussus Dune Lodge. Die ca 25 Einzelchalets zusammen mit dem Hauptkomplex (Rezeptions, Restaurant, Pool, etc) sind mit einem hölzernen Laufsteg verbunden und in sehr schön in die Landschaft eingebettet. Doris erinnern die Chalets an Schlumpfhausen. Es gibt einen Privatweg zur Hauptstrasse in den Nationalpark der ohne Toröffnungszeiten zu beachten im Park unterwegs zu sein.




   

Nachdem Checkin, sind wir dann noch schnell zu unserem ersten Dünen Sundowner aufgebrochen.Auf der Fahrt haben wir sehr viele Springböcke, vereinzelt aber auch als Herden, gesehen. Auch trifft man vereinzelt auf Oryx Antilopen. Nach ca 45km erreicht man Düne 45, dort sind wir hoch gestapft, also so fast bis oben, eher mittlere Höhe und haben unseren Sonnenuntergang genossen.




Savanna Dry

Unser Abendessen war ok aber kein kulinarisches Highlight, dafür hat der Shiraz zusammen mit der Aussicht auf den morgentlichen Wecker um 4:00 Uhr uns eine gewisse Bettschwere bereitet.

Zusammen mit zwei weiteren Selbstfahrern ging es dann am nächsten Morgen Richtung Sossuvlei. Die letzten 5km ist reine Sandpiste und ohne 4x4 nicht fahrbar. Unser Toyota meisterte die Strecke ohne Probleme, da zahlen sich die fetten Reifen auf den Kalahari Car Hire Autos aus. Wieder genießen wir inmitten der Dünen einen wunderschönen Sonnenaufgang. Sehr imponieren ist das stetig wechselnde Farbenspiel.





So mühsam der Aufstieg über den Kamm der Düne ist, so viel Spass macht es mit grossen Laufschritten die steilen Hänge hinab zu gleiten. Mit dieser Technik landen wir im Dead Vlei. Auch hier ist nur eine Handvoll Menschen unterwegs und wir haben Zeit uns dieses Naturschauspiel aus roter Düne, schwarzen Bäumen und weißen Lehmboden zu bewundern.




So gegen 8:00 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Auto, ein sehr gutes Timing, da uns jetzt die ersten Menschenmassen entgegenkommen und das Dead Vlei bevölkern.
Wir finde noch viele Spuren im Sand, so etwa von einer Sidewinder Snake, aber das Tier selbst sehen wir leider nicht.

Die heisse Zeit haben wir dann in der Lodge und am Pool verbracht, um gegen 15:00 Uhr nochmal zum hintersten Parkplatz am Sossusvlei zu fahren. Auf dem Gipfel der rechten Düne haben wir unseren letzten Sundowner in dieser einmaligen und unbeschreiblich schönen Landschaft getrunken.




Morgen schlafen wir aus, frühstücken, tanken, Geld abheben, im Internet Cafe den Blog endlich mal updaten und die kurze Strecke nach Solitaire fahren.
Das wird einfach, also Urlaub.




Wildpferde auf Abwegen


In Aus haben wir auf dem Campingplatz einen wirklich schönen Platz in einem abgeschiedenen Tal erwischt. Hier hatte in den letzten Tagen sehr stark geregnet, sodass die Eisenbahnstrecke unterspült war und auch der Weg von der Rezeption verlegt werden musste. Zufahrt war dank 4x4 kein Problem. Beim Einchecken haben wir noch schnell das Abendessen im Restaurant gebucht. Da es später Nachmittag war sind wir sofort zu den Wildpferden nach Garub aufgebrochen. Leider haben wir nur ein Gruppe angetroffen, die sich kurz nach unserer Ankunft, aus dem Staub machte. Des einen Freud des anderen Leid, dank des Regens der letzten Tag mussten die Pferde nicht zum künstlichen Wasserloch am Viewpoint traben, sondern haben in der Steppe genügend Wasser vorgefunden.




Wildpferde in Garub

Nach dem Duschen sind wir mit Stirnlampe bewaffnet die 3km zum Restaurant gelaufen, haben hervorragenden Kudu Bobotie gegessen und dann wieder zurück. Heute Nacht ist kein Wind und kein Regen und das garantierten dann für eine sehr erholsame Nacht.




Unser Camp Ground in Aus



Köcherbaumwald


Sunraiser Fotos im Köcherbaumwald ab 6:00 und das ganz alleine, super. Der Rest der anwesenden Camper liegt noch in den Federn.



Dann gab´s das erste Campingfrühstück mit Kaffee aus der Italiano Classico Macchina.





Pünktlich um 9:00Uhr waren wir bei Gil zur Fossilientour. Er bzw sein Sohn haben vor ca 15 Jahren beim Strassenbau durch Zufall Fossilien gefunden, die ein befreundeter Wissenschaftler als Mesosauren bezeichnet hat, welche dann auch dem Camp seinen Namen gab.



                                                       Zwei Fossilien


Den Rest des Tages war Urlaub angesagt, also abhängen. Das hat wunderbar geklappt, da die Hitze durch eine mäßige Brise sehr angenehm gestaltet wurde. Leider wurde aus der mäßigen Brise am Abend ein starker bis stürmischer Wind, der unsere Zeltnacht auf 50% Schlafenszeit reduziert hat. Gleichzeitig setzte dann auch noch Regen ein, sodaß wir am nächsten Morgen mit Regenjacken, aber ohne Frühstück aufgebrochen sind.




Also alle die Mal in der Nähe von Keetmanshoop übernachten wollen, wir können Gil und sein Camp nur empfehlen. Gil ist sehr freundlich, immer bereit einem mit Informationen zu versorgen und man steht auf seinem Camp Ground einmalig mitten in einem Köcherbaumwald. Demnächt sollen auch die etwas rudimentären aber sauberen Sanitäranlagen aufpeppt werden. .

Keetmanshoop haben wir links liegen gelassen und sind bis Aus durch gebraust.

Erster Game Drive

Oh nein, schon 5:00Uhr der Wecker klingelt, der Receptionist klopft und wir müssen aufstehen. Um 5:30 Uhr sitzen wir dann mit einem französischen Ehepaar und „Happy“ unserem Guide im offenen Geländewagen und fahren dem Sonnenaufgang entgegen. Als erstes sehen wir ein riesiges Webervogelnest. Happy erzählt das mehr als 400 Vögel darin wohnen und das Nest ca 25 Jahre alt ist.





Gnu und Strauss auf der Anib Farm

Dann sehen wir Springböcke, in lebender Form, Gnus, Oryx Antilopen und jede Menge Strauße. Ziemlich viel los um die frühe Uhrzeit. Happy beendet den Moring Drive mit Kakao und Kecksen auf einer Düne, wo wir die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen und dann geht’s zurück an Marabus vorbei zu unserem Frühstück.

Wir haben dann in Marienthal sehr schnell den Toyota Händler gefunden und das Schloss war nach 70min eingebaut und funkitioniert seitdem. Bei der Gelegenheit haben wir dann auch den Kilometerstand unseres „Oldtimers“ erfahren. Wir reisen mit einer Erfahrung von 415.000km durch Namibia, dass ist doch beruhigend. Das Auto kennt bestimmt jedes Schlagloch. Wir sind abseits der Hauptroute kreuz und quer durch die Kalahari bis zum Mesosaurus Camp bei Keetmanshoop gefahren, was etwas eintönig war und sich nicht lohnt.


Doris faehrt links

Dort haben wir bei Gil Steenklamp auf seinem Bush Camp unser Dachzelt aufgebaut, das wirklich einfach und geht sehr schnell und die untergehende Sonne im Köcherbaumwald bewundert.


Unser erste Zeltnacht





Zusammen mit einem anderen Pärchen aus Böbling wurde dann Feuer gemacht, Wurst und Fleisch gegrillt und die erste Nacht im Dachzelt vorbereitet. Christoph hat durchgepennt bis 5:30 Uhr, Doris nicht.
























































































































Welbedacht

Oh what a day!

Heute hatten wir viele nette Kontakte zu den hier lebenden Namibiern, oder wie auch immer man die hier lebenden Menschen bzgl. ihrer Staatsbürgerschaft auch nennt. Aber der Reihe nach.

Geschlafen, gefrühstückt haben wir sehr gut im Terra Africa. Nach kurzem Anruf wurden wir dann auch um 9:00 Uhr von Kalahari Car Hires abgeholt. Die Einweisung von Herrn und Frau Hesters war vorzüglich. Hier merkt man die Jahrzehntelange Erfahrung und wie gut das Ehepaar Hester aufeinander und auf die Künden eingespielt ist.



Unser Toyota bekommt den letzten Schliff.


Dann sind wir zur Maerua Mall gefahren um einzukaufen, also Prepaid Handy Karte, ATM Geldautomat und Superspar. Beim Freischalten der MTC Karte erhalten wir Unterstützung von zwei netten Damen aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Die dunkelhäutige Dame hilf Christoph den Code ins Handy zu tippen und die Hellhäutige dürfen wir anrufen um „Hallo“ zu sagen, damit die ganze Sache überhaupt erst freigeschaltet wird. Klasse diese Hilfsbereitschaft so ad hoc, so was gibt’s in D sehr selten.

Das Einkaufen ist nicht so Christophs Dinge, aber wir sind mit Potije, Braai-Fleisch zum Grillieren, Brennholz und dem anderen notwendigen Rest (Klopapier) nach 2 Stunden wieder raus gekommen. Leider haben wir dann festgestellt, dass die Fahrertüre sich nicht mehr abschließen lassen wollte. Wir also, es lag auf dem Weg, nochmal bei H.Hester vorbei. Der hat über die japanischen Schlösser, die über 2000 N$ kosten und nix taugen, geschimpft, uns aber dann eins von den teuren Dingern mitgegeben, damit die Toyota Vertretung in Marienthal uns das am Montag einbaut kann. Super so werden wir weiter Kontakt zu den Einheimischen halten können. Auf der Fahrt zur Anib Ranch haben wir eine Familie Paviane, ein Warzenschwein, drei Antilopen, 100.000 Ziegen und 50.000 Kühe gesehen, und wir haben mit dem Hörbuch „Hummeldumm“ begonnen.

In der immer tiefer stehenden Sonne schimmert das Gras der Steppe wie Silberfäden, ein toller Anblick.

Auf der Anib Ranch angekommen, sind wir freundlich begrüßt worden, haben ein tolles Zimmer mit Blick in die Kalahari erhalten, ausgepackt, Auto abgeschlossen und …. dann ging es nicht mehr auf. Auto zu und alle Schlösser defekt!!!!.

Ein kurzer Anruf bei H. Hester, weiteres Gejammer über japanische Türschlösser, und eine Stunde später stehen drei Experten für das Thema, „wie bekomme ich eine Toyota Autotüre auf, wenn es mit dem passenden Schlüssel nicht mehr geht“ um unser Auto. Unter tatkräftiger Hilfe eines aus der Schweiz eingereisten Laien, der Anib Lodge Safety Guards und der ortsansässigen Experten, ist es uns gelungen, die Fahrertüre innert 40min zu öffnen. Das nenne ich globale Zusammenarbeit. Ich glaube die Türe schließen wir nie wieder ab.

Der Abend endet dann sehr versöhnlich mit einem Gin Tonic auf der Terrasse , einem 4 Gänge Menü (unser erster Spring Bock; da können sich viele Steak Chefs in den USA Nachhilfe holen) am offenen Kaminfeuer des Restaurants. Abgerundet wurde das ganze von einem Südafrikanischen Cabernet Sauvignon „Welbedacht“, was wir positiv mit den kölschen Worten „Alles rischdisch jemacht“ übersetzt haben.


Anib Lodge Sonnenuntergang.

Oh Uli, wärst du dabei gewesen, wäre es eine lange Nacht geworden.

Da wir die Sundowner Tour heute verpasst haben, geht’s morgen im 5:30 Uhr auf Sunraiser Tour.

Also dann mal wieder gute Nacht

Samstag, 21. April 2012

Los gehts!

Alles ist gepackt, Doris mit grossem Koffer, Christoph mit Reisetasche, jeder einen Rucksack als Handgepäck. Damit liegen wir ziemlich genau beim Gewichtslimit von 2*23kg. Also falls uns in Namibia der Souvenir-Einkaufsrausch überfällt, muss wohl irgendetwas anderes in Afrika bleiben.








Mit Tagestemperaturen um 8°C, Dauerregen und wenig Aussicht auf große Verbesserung, macht uns das Wetter den Abschied vom Emmental leicht. 


Die Bahnfahrt war unspektakulär und wir kamen pünktlich in Frankfurt an. 

In Frankfurt wurden wir am AirNamibia Schalter sehr freundlich begrüßt. Wir haben dann sofort eingecheckt, unser Gepäck abgegeben und haben daraufhin mit unseren Bordkarten im Sheraton ein Zimmer im 8.OG mit Blick auf Terminal 1 bekommen. Doris hat mindestens 100 Fotos von startenden und landenden Flugzeugen gemacht. 




Vor dem Vernichten der Restaurant Voucher war erst mal probe liegen angesagt.

Nach einer geruhsamen Nacht, grossem Frühstückbufet und lockerem Boarding, geht es pünktlich Richtung Windhoek. Der A340 ist ca 50% belegt, sodass es genug Platz hat. Ganz ohne Thermikschlauch schafft es der A340 auf Reiseflughöhe und nach einem langweiligen 9Stunden 40Minuten Flug, nur geradeaus keine einzige Kurve außer der Rechtskurve kurz vor der Landung, sind wir in Windhoek angekommen. 



Die Einreise war für den Herrn vor uns ein sehr langwieriges Problem, welches wir schnell am Nachbar Schalter umschiffen konnten, um danach unsere beide Koffer in Empfang zu nehmen (yipppi!).  
Leider hat uns niemand abholt, obwohl das mit dem Autovermieter vereinbart war, da ist wohl was schief gelaufen. Christoph hat mit ein paar anderen Fahrern gesprochen und so haben wir dann eine Alternative gefunden, um nach Windhoek zu kommen. Auf der Fahrt konnten wir schon mal kurz einen ersten Blick auf den Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre werfen, einfach unglaublich, Sterne bis runter zum Boden.
Im Terra Africa Guesthouse wurden wir sehr herzlich empfangen. Wir haben noch schnell ein paar Fotos vom nächtlichen Garten gemacht, ein erstes Windhoek Lager getrunken und sind dann in die Federn geschlüpft. Morgen    soll es früh losgehen, Auto übernehmen, einkaufen und dann in die Kalahari fahren. 



Gute Nacht!






Donnerstag, 19. April 2012

Aufgeregt

So langsam steigt die Aufregung. Es kommen Fragen hoch wie, "Wo ist den das Sackmesser?", "Hast du die Sonnencreme eingepackt?", "Brauchen wir noch eine dritte Taschenlampe?", "Hoffentlich wiegen die nicht unser Handgepäck?" usw. Das wird sich spätestens morgen 13:30 Uhr legen, denn dann klingelt Christa und bringt uns zum Hauptbahnhof Burgdorf. Ja, richtig gehört, Hauptbahnhof, wir haben nämlich noch zwei weitere SBB Bahnhöfe. Von dort geht's mit der SBB und der DB über Olten und Basel zum Fraport und dann haben wir alles dabei oder auch nicht.  


Unsere geplante Reiseroute in Namibia sieht wie folgt aus:


21.04.12 Windhoek (Ankunft) Terra Africa Guesthouse
     
22.04.12 Mariental Kalahari Anib Lodge
     
23/24.04.12 Keetmanshoop Mesosaurus Bush Camp
   
25.04.12 Aus eagles-nest-klein-aus
     
26/27.04.12 Sossusvlei Sossus Dune Lodge
   
28.04.12 Solitaire Tsondap Valley Camp Site
     
29/30.04.12 Swakopmund Beach Lodge
     
01/2.05.12 Twyfelfontein Aabadi Mountain Camp

   
03/4.05.12 Grootberg Grootberg Lodge

   
05/6.05.12 Etosha (Okaukuejo) Okaukuejo_camp

   
07.05.12 Etosha (Halali) Halali_Camp
     
08.05.12 Etosha (Namutoni) Namutoni_Camp
     
09.05.12 Waterberg Plateau  
     
10.05.12 Düsternbrook Duesternbrook Ranch
     
11.05.12 Windhoek (Abflug)  



So, schaun mer mal, was wir so alles an der Planung verändern müssen, oder ob das alles genauso klappt. Wir sind zuversichtlich und freuen uns.
Gleich gibt es noch einen Schlaftrunk, um die Nervosität einzudämmen, dann wird geschlafen und danach geht's los. 
AFRIKA wir kommen!



Donnerstag, 12. April 2012

Trouble, trouble, trouble

Stellt euch vor ihr seit Besitzer einer Airline und ihr transportieren täglich viele Passagiere auf der Strecke Europa - Namibia mit dem Airbus A340. Plötzlich morgens unter der Dusche fällt euch ein, "Oh mein Gott, eines der Flugzeuge muss Service und Wartung bekommen. Was nun?" Kein Problem wir streichen den Flug am Freitag 20.4. um 20:10 Uhr, schrauben die "Kiste" in Frankfurt auseinander und wieder zusammen und fliegen dann am Samstag Morgen 10:00 Uhr los. Nun nur noch schnell die Passagiere informiert und schon können wir uns wieder beruhigt zurücklehnen.


Kein Scherz, das genau ist heute passiert. Ein netter Anruf der Air Namibia Service Hotline aus Windhoek, schon sind wir umgebucht und es soll nun erst am Samstag Morgen losgehen.
Grrrrrrrr.!


Noch mehr Grrrrr..... wenn man dann weiterdenkt!

  • Wir müssen in Frankfurt übernachten; keine Chance mit dem Zug aus Bern in Frankfurt so früh morgens anzukommen. Kosten müssen lt. Gesetz von der Airline übernommen werden, Puh!
  • Wir kommen erst um 19:00 in Windhoek an. Können wir noch unser Auto übernehmen? Gut das wir die erste Nacht in Windhoek bleiben, dann geht das auch am frühen Sonntag.
  • Anstelle den Flug schlafend zu verbringen, müssen wir jetzt 10 Stunden Flug im Wachkoma ertragen. Also mehr Bücher einpacken; Achtung Übergepäck
  • Einkaufen ist am Samstag nicht mehr. Einkaufen am Sonntag? Ja: Supermärkte haben offen. Nein: Cymot (Campingausrüster) und Metzger haben zu.
  • Und nun kommt's: KEIN! Alkoholverkauf an Sonntagen! Und wo sollen die ach so sehnlichst erwarteten Sundowner herkommen. Da müssen wir wohl am Montag in Marienthal bunkern gehen.
  • Stadtbummel und Besichtigung Windhoek fällt aus. Eventuell dann am letzten Tag.
  • ?
So Schluss mit lästern, unken und negativer Stimmung. Das ist das erste aber nicht das letzte Mal, dass etwas nicht so 100% läuft, wie wir es ursprünglich geplant haben. Aber das wussten und wollten wir auch, sonst hätten wir ja gleich "all inclusive Mittelmeer" buchen können. 

Wenn wir rausschauen, hahaha können wir gar nicht wegen Nebel, Regen und Sturm, freuen wir uns also trotz der Verzögerung schon jetzt auf die Sonne Namibias.  

Samstag, 7. April 2012

Vorfreude: Ostersamstag 7.April 2012

Stell dir vor es ist Ostern, man hat 5 Tage frei und das Wetter spielt nicht mit. So ist es heuer bei uns in der Deutschschweiz, kaltes, regenreiches, windiges Aprilwetter. 


Der Windsack auf unserer Terrasse

Zum Glück wird das in knapp zwei Wochen anders. Unser erster Namibiaurlaub steht an. Wir haben ab dem 20. April für 3 Wochen eine Selbstfahrer-Rundreise geplant. Der Flug ist gebucht, der 4*4 Toyota mit Dachzelt gemietet und die Campingplätze bzw. Lodges reserviert. Also kann es losgehen und unsere Spannung steigt täglich.
Damit unsere Tochter, Familie, Freunde ein klein wenig von Namibia miterleben könne, haben wir beschlossen diesen Blog zu starten. 
Wir wünschen allen Besuchern und Lesern viel Spaß und wir werden uns bemühen viel, oft und regelmäßig von unseren Erfahrungen und Erlebnissen zu berichten.